Museum

Wir befinden uns ab 26. Oktober in
der Winterpause!

MI-SO (inkl. Feiertage) 10–16 UHR

EINTRITTSPREISE
Ticket € 7,–
Ticket ermäßigt, € 5,–
(Senioren, Menschen mit Behinderung,Studierende bis 27 Jahre,Präsenz-/Zivildiener)
Gruppen ab 10 Personen € 5,–
Führung ab 10 Personen, á € 3,-
Kinder bis 18 Jahre € 3,–

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Junge Schubert-Talente begeisterten im Schubert Schloss Atzenbrugg

Wenn zwei der renommiertesten Gesangspädagoginnen des Landes applaudieren, darf man von einem
besonderen Qualitätsprädikat sprechen. Schubertiaden-Intendantin KS Ildikó Raimondi, Professorin am Mozarteum Salzburg, hatte für ihr Herzensprojekt „Junge Schubert Talente 2026“ prominente Unterstützung eingeladen: Mit Mezzosopranistin und Grammy-Gewinnerin KS Angelika Kirchschlager, ihrerseits  Professorin an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, verfolgte eine weitere internationale Künstlerpersönlichkeit den Konzertnachmittag im Schubert Schloss Atzenbrugg. Beide spendeten gemeinsam mit dem Publikum begeisterten Applaus für die Stars von morgen.

Standing Ovations in der Talentschmiede Atzenbrugg

Das historische Schubert Schloss Atzenbrugg wurde am vergangenen Sonntag einmal mehr zur
Talentschmiede. Herausragende Nachwuchskünstlerinnen und -künstler der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie der Universität Mozarteum Salzburg brillierten mit einem ebenso anspruchsvollen wie berührenden Programm. Im Mittelpunkt standen Werke Franz Schuberts aus dem Jahr 1826– jenem Jahr, in dem der Komponist selbst kaum älter war als viele der Jung-Stars auf der Bühne. Die Studierenden Korbinian Schlag und Dominik Milewski (Bariton) von der mdw Wien sowie Milan Begović am Klavier überzeugten mit eindrucksvollen Interpretationen von Liedern wie „Die Fischerweise“, „Der
Wanderer an den Mond“ oder dem „Lied eines Schiffers an die Dioskuren“. Vom Mozarteum Salzburg begeisterten die Sopranistin Emily Jung, der Bariton Maksim Smirnov und die Pianistin Jiayin Li mit Werken wie „Ave Maria“, „An Sylvia“ und „Das Zügenglöcklein“.

Elf Jahre alt, präsent wie eine Große: Geigerin Eloisa Aubert

Für einen besonderen Höhepunkt sorgte die erst elfjährige Geigerin Eloisa Aubert, die als Gewinnerin der „Goldenen Note 2025“ bereits als eines der außergewöhnlichsten Nachwuchstalente Europas gilt. Die Luxemburgerin, die bereits mit Größen wie Anne-Sophie Mutter verglichen wird, präsentierte gemeinsam mit der Pianistin Diat Ziatdinova den ersten Satz aus Mozarts Violinkonzert Nr. 3 in G-Dur  – mit technischer
Brillanz und einer Bühnenpräsenz weit über ihr Alter hinaus. Zum Finale dann verschmolzen Bühne und Zuschauerraum zu einer Gemeinschaft, ganz im Sinne jener legendären Schubertiaden, die Franz Schubert einst selbst in Atzenbrugg erlebte: Gemeinsam mit den Mitwirkenden stimmte das Publikum einen
dreistimmigen Schubert-Kanon an. Neben Angelika Kirchschlager zählten auch BGM Beate Jilch, Edith Mandl, Ingrid und Franz Hamersky vom Lions Club Belvedere, Karin Meier-Martetschläger sowie Wolfgang
Gerold von der Mozart Gemeinde Wien zu den Gästen des Nachmittags. Ermöglicht wurde das Konzert durch die Unterstützung des Vereins Amicitia, der sich seit vielen Jahren der Förderung junger Talente widmet.